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Die perfekte druckfertige Kontroll-Liste für den Versand

Von Jeremy Wick gepostet

Wenn Sie ein Designer sind, dann verbringen Sie wahrscheinlich viel Zeit in der digitalen Welt. Und während Sie vielleicht ein wahrer Pixel-Magier sind, ändern sich die Spielregeln von Grund auf, wenn es um das Thema Druckdesign geht. Hier ist eine Checkliste mit allem was beachtet werden muss, um sicherzustellen, dass Ihr Design perfekt für den Druck geeignet ist.

Maße: Mindestens 300 PPI (Pixel pro Zoll)

Wenn Sie mit Vektorgrafiken arbeiten, können Sie dies abhaken. Wenn Sie jedoch mit Pixelgrafiken arbeiten, sollten Sie sicherstellen, dass diese mindestens 300 PPI (Pixel pro Zoll) haben. Sie können die Auflösung jeder Grafikdatei automatisch mit Upscale aufwerten.

Wenn Sie ein Logo, einen Text oder eine Illustration für den Druck verwenden möchten, empfehlen wir Ihnen, wenn möglich eine Vektorversion (oder eine Version mit hoher Auflösung) der Grafik zu finden. Falls Sie Hilfe benötigen, empfehlen wir Ihnen, von unserem Vektorisierungsdienst Gebrauch zu machen: Redraw.

Pixelgrafik-zu-Vektorgrafik

Um den PPI-Wert Ihrer Grafik zu ermitteln, teilen Sie die Breite Ihrer Grafik durch die Breite der gewünschten Druckgröße. Wenn Ihr Bildmaterial beispielsweise 600 Pixel breit ist und Sie planen, es in einer Breite von 3 Zoll (etwa 7,5 cm) zu drucken, dann haben Sie nur 200 PPI. Dies würde zu einer niedrigen Druckqualität führen und könnte zur Folge haben, dass Ihr Bildmaterial verpixelt erscheint. In diesem Fall wäre es am besten, entweder Ihr Design mit einer höheren Auflösung neu zu erstellen oder einen kleineren Druck zu wählen.

Um die maximale Größe zu ermitteln, mit der Ihr Bildmaterial gedruckt werden sollte, teilen Sie die Abmessungen Ihres Bildmaterials durch 300. Wenn Ihre Vorlage beispielsweise 600 x 450 Pixel misst, wären die maximalen Druckmaße 2 x 1,5 Zoll (etwa 5 cm x 4 cm).

(Hinweis: DPI oder Dots Per Inch (Punkte pro Zoll) bezieht sich auf die Auflösungseinstellungen des Druckers, während PPI sich auf die Auflösung der Grafik bezieht. Gelegentlich werden diese beiden Begriffe verwechselt.)

Farbmodell: CMYK

Digitale Bildschirme verwenden eine Mischung aus rotem, grünem und blauem Licht (RGB), um verschiedene Farben zu bilden, während Drucker eine Kombination aus Cyan-, Magenta-, Gelb- und Schwarztinte (CMYK) verwenden, um verschiedene Farben zu drucken.

RGB-vs-CMYK

Sie können Ihre Farben in den meisten Anwendungen von RGB nach CMYK (oder umgekehrt) konvertieren, indem Sie einfach das Farbmodell wechseln.

Während RGB jedoch eine sehr breite Farbskala für die Bildschirmdarstellung bietet, können im begrenzteren CMYK-Farbraum, der für den Druck zur Verfügung steht, möglicherweise nicht dieselben hellen, lebendigen Farben erzielt werden.

Wenn Sie etwas nur für den Druck entwerfen, sollten Sie am besten gleich im CMYK-Farbmodell mit dem Entwurf starten oder sich zumindest bewusst sein, dass einige RGB-Farben im Druck anders ausfallen könnten.

Maßeinheiten: Zoll

Das Entwerfen in Zoll (anstelle von Pixeln) hilft Ihnen in mehrfacher Hinsicht. Zum einen hilft es Ihnen, die genauen Abmessungen Ihres Drucks zu ermitteln, ohne dass Sie ständig umrechnen müssen. Aber noch wichtiger ist, dass Sie damit alle Schnittlinien oder Beschnittzugaben so angeben können, dass sie den Anforderungen der meisten Druckereien entsprechen.

Die Transfer-Sticker von Sticker Mule erfordern beispielsweise, dass alle festen Teile Ihres Designs mindestens 0,07 Zoll (etwa 2 mm) dick sein müssen. Das Arbeiten mit Zoll ermöglicht es Ihnen, genaue Abmessungen anzustellen.

Schnittlinien

Schnittlinien teilen der Druckerei mit, wo Ihr Druck geschnitten werden soll.

Schnittlinie

Einige Druckprodukte, wie z. B. gestanzte Sticker, können in jede beliebige Form zugeschnitten werden. Bei Sticker Mule ermitteln wir automatisch die Schnittlinien für Sie, wenn keine im Voraus angegeben wurden. Standardmäßig ist dies in der Regel ein gleichmäßiger Versatz der Form Ihrer Grafik.

Durch die Angabe Ihrer eigenen Schnittlinien erhalten Sie die volle Kontrolle darüber, wie Ihr Druck zugeschnitten wird und auch kann dies oft den Proofing-Prozess beschleunigen. Schnittlinien sollten mit einem 1pt-Strich angezeigt werden.

Anschnitte

Unter Anschnitt versteht sich alles, was über die Schnittlinien hinaus gedruckt wird. Anschnitte sind immer dann notwendig, wenn Sie möchten, dass etwas über die Schnittkante hinausgeht und kein weißer Rand verbleibt.

Bei Sticker Mule ist dies eine weitere Sache, die wir bei Bedarf und wenn die Möglichkeit dazu besteht automatisch für Sie hinzufügen. Wenn jedoch etwas besonders Komplexes vorliegt, das Sie "randabfallend" (bis zum Rand des Drucks) gedruckt haben möchten, dann müssen Sie sicherstellen, dass es mindestens 1/16 Zoll (etwa 1,6 mm) über die Schnittlinien hinausragt.

Text umwandeln

Dies ist eine ziemlich grundlegende Regel in Sachen Design, aber sie wird oft übersehen. Da es keine Möglichkeit gibt, um sicherzustellen, dass eine Druckerei alle von Ihnen im Design verwendeten Schriftarten besitzt, sollten Sie immer darauf achten, dass der gesamte verwendete Text in Umrisse umgewandelt wurde.

 

In Adobe Illustrator können Sie dies tun, indem Sie den Text markieren und dann Typ > Umrisse erstellen wählen.

Wenn Sie alle diese Punkte beachtet haben, dann sollte sich Ihre Datei perfekt zum Drucken eignen. Normalerweise ist es die beste Vorgehensweise, die Datei in ihrem ursprünglichen Format (Illustrator, Photoshop, Sketch) zu speichern, falls Sie sie später noch einmal benötigen sollten. Die meisten Druckereien (einschließlich Sticker Mule) akzeptieren Druckvorlagen in ihren ursprünglichen Formaten.

Wie bereits erwähnt, fallen bestimmte Farben in digitaler Form und im Druck oft unterschiedlich aus - daran führt kein Weg vorbei.

Wenn Sie sich vor dem Erteilen eines großen Druckauftrags nicht 100 % sicher fühlen, dann bestellen Sie doch einfach eine kleine Auflage von individuellen Mustern, bereits ab nur 8 € für 10 individuelle Sticker oder Etiketten.

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